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Historisches
  • Im Mittelalter war es undenkbar ohne Kopfbedeckung aus dem Haus zu gehen, für Männer sowie Frauen.Es gab die unterschiedlichsten Formen, Farben und Materialien.

  • Was ist was ?
    Das Barett
  • Weiche flache Kopfbedeckung von verschiedenen Größen und Formen mit Krempe oder ohne rund und viereckig. Bestandteil der Damen und Herrenmode verbreitet vor allem im 15. Jhd. und 16. Jhd. . Ein Barett wurde je nach Stand für das Bürgertum aus einfachen Materialien so wie z. B. Leinen gefertigt. Für den Adel jedoch aus edelsten Materialien so wie Samt, Brokat, Seide und anderen edlen Gespinsten und auf das üppigste mit Brokatborten, Perlen, Edelsteinen, Federn und und ….. dekoriert.

  • Das Barett
    Der Flachhut das Doppelbarett
  • Ähnlich wie ein Barett. Wurde von Frauen und Männern gleichermaßen getragen. Frauen trugen ihr Barett oder Flachhut meist auf einer Caul Haarnetz. Das Barett wurde auf dem Haarnetz fest gesteckt.

  • Der Flachhut/
    Doppelbarett
    Gebende ( oder Gebände von binden)
  • Typische Kopfbedeckung der Frauen im 13. Jhd. Setzt sich aus einem fest um das Kinn und Kopf geschlungenen Leinenband und einem aus gesteiftem Leinen bestehendem Stirnreif zusammen. Darüber wird meist noch ein Schapel oder eine Zackenkrone getragen. Wir bieten unsere Gebende mit Schleiern an.

  • Gebende
    Die Haube
  • Sie tauchte schon im Mittelalter auf und wurde mit vielen Abwandlungen bis in das 17.Jhd. getragen. In manchen Epochen kann man sie nur schwer von den Hüten unterscheiden. Bei uns finden sie Hauben von der einfachen Magd bis zur Fürstin.

  • Die Haube
    Der Hennin
  • Hohe kegelförmige Kopfbedeckung für Damen .Die drei bis vier Fuß hohe Tüte aus steifem Papier oder gestärktem Leinen war mit Seide oder anderen edlen Stoffen überzogen. Über die ganze Hinterseite des Hennins, manchmal auch übers Gesicht fiel ein durchsichtiger Schleier der oft bis zum Boden reichte. Di e Haare die über den Rand der Kopfbedeckung hinaus ragten wurden bis auf ein kleines Dreieck in der Stirnmitte abrasiert oder aus gezupft. Der Hennin wurde ende des 14.Jhd. durch Isabella von Bayern am burgundischen Hof eingeführt. Kein zweiter Damenhut hat gleich im je die Mode ein ganzes Jahrhundert beherrscht. Später trug man Hennins in Form eines Halbmondes oder als Zweispitz. Hörnerhaube. Bis heute tragen in die Juden in Algerien und Tunis .

  • Der Hennin
    Gable Hood oder Giebelhaube
  • Im frühen 16. Jhd. Kam die Giebelhaube in England in Mode. Der Name entstand durch die Form die doch sehr an einen Giebel eines Hauses erinnert. Getragen wurde sie nur von adeligen Edeldamen. Diese Behutung wurde stets aus edelstenMaterialien gefertigt und auf das üppigste verziert.

  • Gable Hood
    Rammshorn oder Widderhaube
  • Diese aufwendige und kostbare Häupterzierde kam Ende des 13.Jhd. in Mode. Die Haare wurden gescheitelt zu Zöpfen geflochten und Schnecken gedreht so dass man sie in den Ohrmuscheln verstauen konnte.

  • Rammshorn od.
    Widderhaube
    Chaperon
  • Diese Behutung war beliebteste Kopfbedeckung der Spätgothik. Ein Chaperon wurde unter verwendung kostbarster Materialien ausschließlich vom Adel und reichen Bürgertum getragen Vorwiegend in schwarz. Das Zeichen für gebildete Stände.

  • Chaperon
    Myllan CapeMailänder Hut oder French Bonet
  • War beliebte Behutung des 15./16 Jhd. Wurde in unzähligen Variationen gearbeitet und von allen Schichten getragen. Einfache Bürger, Gelehrte,Adlige und Könige wie man auf vielen alten Gemälden sehen kann.

  • Mailänder Hut
    Haarnetz Crespinette Caul
  • Mitte des 13 Jhd. Kam das Haarnetz in Mode. So entstand der Beruf des „ Crespiniers“ die sich ausschließlich auf die Fertigung dieser kunstvollen Haarnetze „ Crespinette - Caul“ spezialisierten. Haarnetze wurden aus feinsten Gespinsten für die Edlen und den Adel gefertigt und auf das Üppigste mit Perlen Edelsteinen u.s.w. dekoriert. Für das einfache Volk aus Baumwolle. Diese Caul´s wurden erst alleine getragen und dann mit anderen Behutungen kombiniert. Ein Barett vor allem Flach oder Doppelbarett wurden auf dem Haarnetz fest gesteckt.

  • Crespinette Caul
    Schapel
  • Diese Häupterzierde beliebtester Kopfschmuck des 12/13. Jahrhunderts. Ein Schapel wurde gleichermaßen von Frauen wie Männern getragen. Ein Schapel wurde stets aus edelsten Materialien gefertigt. Samt, Brokat Seide oder edlen Metallen. Und auf das üppigste mit Perlen und Edelsteinen dekoriert Ihr könnt es mit oder ohne Schleier tragen. Den passenden Schleier findet ihr in unserem Shop.

  • Schapel
    Die French Hood
  • wurde bekannt durch Anne Boleyn sie führte diese Haube in England ein als sie Heinrich den VIII. ehelichte. Die French Hood war in England Deutschland Frankreich eine der beliebtesten Kopfbedeckungen. Es gibt viele Variationen und Formen.

  • French Hood

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    zuletzt aktuallisiert am 20.12.2009 Kontakt :: Impressum